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Platanenfest in der Franklinstraße

Hier gibt es Fotos vom Fest

Nach unserem tollen Erfolg feiern wir am 10. Juli hier in der Franklinstraße unser „Platanenfest“ auf dem Schulhof der VHS.

Wann ?

Samstag, 10. Juli ab 13:00

Wo ?

Schulgelände der VHS, Franklinstraße 41-45, 40479 Düsseldorf

Was ?

– Trinken: Kaffee, Softgetränke, Bier

– Essen: Poffertjes, Kuchen, Salate und mehr

– Livemusik: verschiedene Gruppen

– Spiel und Spass: Clown „Wolfelino“ (13:00-14:30), Spiele für Groß und Klein

center.tv 11.06.2010

center.tv sendete am 11.06 um 17:00 Uhr einen Filmbeitrag über die Franklinstraße und das Friedrich Rückert Gymnasium, das seit vielen Jahren seinen Platz mit der Abendrealschule teilt.

Zitat des Oberbürgermeisters Dirk Elbers beim Ortstermin Franklinstraße:
„… Was ich auf keinen Fall zulassen werde ist, dass man hier auch nur einen Baum ankratzt ! Die Bäume müssen hier bleiben ! Und deshalb bin ich ganz sicher, dass das Grundstück ab heute nicht mehr in Rede steht für diese Maßnahme wie wir sie eigentlich vor hatten. …“



Ortstermin Beschwerdeausschuss am 27.05.2010

Am 27.05 fand der Ortstermin des Anregung- und Beschwerdeausschusses in der Franklinstraße ohne Vertreter der Stadtverwaltung statt.  Die Verwaltung begründete die Absage mit der Anwesenheit der Presse.

Bereits der erste Termin wurde von der Stadtverwaltung – offiziell aus Termingründen – sehr kurzfristig abgesagt, der Termin wurde deshalb verschoben. Die erneute Absage der Stadtverwaltung stieß auf heftige Kritik.

Rheinische Post 21.05.2010

Am 21.05.2010 ist in der Rheinischen Post folgender Artikel veröffentlicht worden:

Franklinstraße: Neuer Termin für die Ortsbegehung

Pempelfort (ch) Die Stadt hat der Anwohner-Initiative „Pro Franklinstraße“ einen neuen Termin für eine Ortsbegehung mitgeteilt, nachdem die erste kurzfristig abgesagt worden war. Die neue Ortsbesichtigung soll nun am Donnerstag, 27. Mai, um 9 Uhr erfolgen.
Dann werden sich Mitglieder des Anregungs- und Beschwerdeausschusses mit Mitgliedern von „Pro Franklinstraße“ auf dem Gelände der Volkshochschule ebendort treffen. Dort können die Mitglieder der Initiative ihre Bedenken vorbringen. Sie wehren sich gegen einen Neubau auf dem VHS-Vorhof, wo eine Abend­realschule einen neuen Standort erhalten soll. Die Anwohner beklagen, dass damit ein städtebauliches Ensemble vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts zerstört werde. Die Stadt ist dagegen der Auffassung, mit dem Neubau werde eine Baulücke geschlossen.

Quelle: Rheinische Post Autorin: Christine Zacharias

Neues Logo

Wir haben ein neues Logo, das schon an einigen Fenstern hier in der Franklinstraße zu sehen ist. In hellem Gelb/Neongrün ist es auch von weitem klar erkennbar.

Rheinische Post 18.05.2010

Am 18.05.2010 ist in der Rheinische Post folgender Artikel veröffentlicht worden:

Pro Franklinstraße: Mit 1500 Unterschriften zum
Rathaus

Pempelfort (ch) Auch nach der kurzfristigen Absage einer Ortsbegehung seitens der Stadt bleibt die Anwohner−Initiative „Pro Franklinstraße“ aktiv. Rund 1500 Unterschriften hat die Gruppe inzwischen für ihr Anliegen gesammelt. Die Mitglieder wollen verhindern, dass an der Franklinstraße auf dem Hof vor dem
VHS−Gebäude ein Neubau für eine Abendrealschule errichtet wird. Nach ihrer Meinung würde damit ein historisches städtebauliches Ensemble zerstört. Zudem müssten acht an die 100 Jahre alten Platanen weichen.
Die Stadt argumentiert dagegen, dass mit dem Neubau eine Baulücke geschlossen werde. Die Initiative will nun Oberbürgermeister Elbers die gesammelten Unterschriften übergeben. Nach Angaben ihres Sprechers habe man bereits die mündliche Zusage für einen Termin beim OB. Ihr Anliegen hat die Gruppe zuletzt bei den Derendorfer Jonges vorgebracht, und auch beim ersten Pempelforter Stadtteilfest war „ProFranklinstraße“ vertreten. Inzwischen habe auch das Fachforum Lokale Agenda Unterstützung signalisiert.

Quelle: Rheinische Post Autorin: Christine  Zacharias

Schulstandort statt Wohnquartier

Die FDP hat in einem Brief an die Bürgerinitiative hervorgehoben, dass sie den „Schulstandort in der Franklinstraße stärken“ möchte.  Eine überaus wohlklingende Bezeichnung für

  • eine weitere bauliche Verdichtung der ohnehin schon engen Bebauung
  • die Verdoppelung der Anzahl erwachsener Schüler von 500 auf 1000!!
  • eine Verschärfung der Verkehrssituation trotz Tiefgarage für die Anwohner

Die Franklinstraße als Wohnquartier scheint für die FDP keine Rolle zu spielen, denn darauf wird in dem Schreiben lediglich eingegangen, indem die Tiefgarage als Maßnahme gegen „wildes Parken“ genannt wird. Schade, denn Bürgerinitiative und Anwohner nehmen die Bedeutung der schulischen Weiterbildung durchaus ernst.

Die Ernsthaftigkeit, mit der sich die FDP mit unseren Argumenten auseinandersetzt, darf wegen der äußerst knappen Begründung allerdings angezweifelt werden.

Unsere Argumente für eine Überprüfung und Neubewertung

Argumente für eine Überprüfung und Neubewertung des Planungsvorhabens  Neubau Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage Franklinstraße 41-43 Düsseldorf-Pempelfort

I. Ausgangslage

Die Abendrealschule Hermann-Harry-Schmitz-Weiterbildungskolleg benötigt einen geeigneten Standort für ca. 500 (erwachsene) Schüler. Der Stadtrat hat vergangenen Mai die Planung und Kostenschätzung für den Neubau einer Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage in der Franklinstraße in Pempelfort beschlossen.

Der Neubau soll als Blockrandbebauung entlang der Straße entstehen. Die Anwohnerquartiersgarage ist auf 2 Ebenen unterirdisch unter dem Platanen-Vorhof geplant. Dabei würde der jetzige Vorhof zur Straße hin zugebaut. Die jetzt vorhandenen ca. 70 Schulparkplätze und die über 100 Jahre alten eindrucksvollen Platanen gingen verloren. Die auf den ersten Blick „stimmige“ Bauherrenvorlage hält jedoch einer genaueren Betrachtung nicht stand.

II. Konsequenzen für die Franklinstraße

a) städtebaulicher Aspekt

Es handelt sich um keine Baulücke sondern um eine besondere städtebauliche Situation. Die beiden gegenüberliegenden grünen Vorhöfe in Straßenmitte sind kein Zufall. Sie wurden vor 100 Jahren mit ihrer historischen gründerzeitlichen Bebauung mit dem Baudenkmal auf der einen und dem denkmalwürdigen Schulgebäude auf der anderen Seite bewusst als Bau-Ensemble in dieser Form angelegt. Dieses macht den besonderen Reiz der Straße aus. Beide Gebäude liegen, entgegen der Verwaltung, auf einer Achse und die mittlere Platanenreihe fluchtet in die Mitte beider Höfe. Das stadtbildprägende Ensemble würde durch den neuen Querbau endgültig zerstört.

Das Schulgebäude hat zudem eine besondere Bedeutung als Erinnerungsort. In der NS-Zeit war das jetzige VHS-Gebäude zunächst ein Kriegsgefangenenlager für ca. 500 italienische Kriegsgefangene, später für „Ost-Arbeiter/ innen“ aus Russland und der Ukraine. Bei einem Luftangriff kamen im Luftschutzkeller etliche Anwohner und Kinder des Kindergartens ums Leben. Nach dem Krieg war das Gebäude ein DP-Lager der Alliierten. Das Stadtquartier weist eine hohe Bevölkerungsdichte und bereits jetzt stark verdichtete Bebauung auf mit Anbauten und Hinterhäusern und überschreitet bereits jetzt die Obergrenzen der GFZ (Geschossflächenzahl) um ca. 30 %. Der grüne Vorhof mit seinen 8 gesunden über 100 Jahre alten 25 Meter hohen Platanen ist für das Stadtquartier als grüne Ausgleichsfläche von Bedeutung. Diese „grüne Oase“ im Quartier hat erhebliche Bedeutung für die Wohnqualität und eine familienfreundliche Stadt und würde mit der Umsetzung des Planvorhabens im wörtlichen Sinn „verstellt“. Bei einer Neubebauung und Unterkellerung des Schulhofs ginge diese „grüne Oase“ unwiederbringlich verloren.

Grundlage ist der Durchführungsplan Nr. 5578/27, der nach dem Krieg aufgestellt wurde, wie es im Textteil heißt: „Zur Verringerung der Schulraumnot …“. Dieser Bebauungsplan, aus der Zeit vor Einführung des Bundesbaugesetzes (BBauG), ist heute nicht mehr zeitgemäß.

Gerade städteplanerische Gesichtspunkte, aber auch ökologische und historische Überlegungen sollten zu dem Ergebnis führen, die bisherige Bebauung nicht anzutasten bzw. nicht weiter zu verdichten. Dem Anspruch „ökologische Stadt“ würde Düsseldorf mit dem Erhalt dieses Kleinods in der Franklinstraße am ehesten gerecht.

b. Abendrealschule

Wir haben mit 3 Schulen in der kleinen, schmalen Franklinstraße bereits jetzt eine Standorthäufung. Die Abendrealschule wäre die 4. Schule in der kleinen Straße. Am Standort VHS (schulische Weiterbildung) verdoppelt sich die Schülerzahl von ca. 500 auf ca. 1000 zuzüglich der Lehrkräfte. Die Folge ist eine zusätzliche Belastung durch Verkehr und zusätzlicher Stellplatzbedarf bei gleichzeitigem Verlust von 70 Stellplätzen im Vorhof.

Weder die VHS noch die Abendrealschule wollen diese Standortsituation. Beide Schulen wurden in die Standortüberlegungen nicht ausreichend einbezogen.

c. Verkehrs- und Parkplatzsituation

Bei der VHS und Abendrealschule handelt es sich um volljährige Schüler, von denen viele das Auto benutzen. Die gegenwärtig ca. 70 Stellplätze für die VHS entfallen bei der Neubebauung. Durch die neue 4. Schule wird zusätzlicher Verkehr bis in die Abendstunden in die kleine Franklinstraße hineingezogen und es entsteht erheblicher zusätzlicher Stellplatzbedarf für 1000 Schüler. Im Zuge der Neubebauung würden 90 Stellplätze in der Anwohnerquartiersgarage entstehen, 70 bisher vorhandene Stellplätze im Vorhof gingen aber verloren. Durch den Stellplatzbedarf beider Schulen ergibt sich gegenüber der jetzigen Situation ein deutliches Minus.

Das Ziel, die Parkplatzsituation für die Anwohner zu verbessern, wird durch das Neubauvorhaben nicht erreicht. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation würde sich deutlich verschärfen.

III. Weshalb der Plan der Verwaltung der Stadt Düsseldorf neu überdacht und nach Alternativen gesucht werden sollte

  • Der Standort Franklinstraße verkraftet die zusätzliche intensivere Nutzung und Bebauung nicht.
  • Es handelt sich um keine „Baulücke“ sondern um eine besondere stadtbildprägende städtebauliche Situation.
  • Der Vorhof mit 8 über 100-jährigen Platanen ist als „grüne Oase“ wichtig als Ausgleichsfläche für die verdichtete Bebauung im Quartier (GFZ wird bereits um ca. 30 % überschritten).
  • Das Zerstören dieser „grünen Oase“ konterkariert das Düsseldorfer Maßnahmenprogramm Klimaschutz: „Die Schöpfung bewahren“.
  • Die Zerstörung des denkmalwürdigen Ensembles und die „Verstellung“ eines Ortes mit besonderer Historie ist kein Beitrag zur notwendigen und politisch gewünschten Erinnerungskultur. Es ist zu wünschen, die Stadtteil-Geschichte im Wohnquartier öffentlich zu machen.
  • Eine erhaltenswerte städtebauliche Situation würde vernichtet.
  • Die Wohn- und Lebensqualität für Kinder und Familien verschlechtert sich im Wohnquartier.
  • Der Bebauungsplan wurde nach dem Krieg aufgestellt „Zur Verringerung der Schulraumnot …“. Der B-Plan ist heute nicht mehr zeitgemäß und sollte neu aufgestellt werden mit dem Ziel, die historische, grüne, besondere städtebauliche Vorhofsituation zu erhalten.
  • Es wurden in dieser Zeit viele städtebaulichen Fehler gemacht. Diese städtebaulichen Fehler sollte man in 2010 nicht wiederholen.
  • Das Wohnquartier Franklinstraße wäre mit 4 Schulen überproportional belastet.
  • Die Parkplatzsituation würde sich trotz Anwohnerquartiersgarage auf Grund des zusätzlichen Stellplatzbedarfs der Schulen und Wegfall von 70 bestehenden Stellplätzen nicht verbessern sondern deutlich verschärfen.
  • Die behauptete Synergie zwischen VHS und Abendrealschule ist nicht durch Fakten belegt. Es wäre ein Votum der betroffenen Schulen einzuholen.
  • Es sind Standort-Alternativen zu finden, die dem berechtigen Interesse der Abendrealschule wie auch der Anwohner der Franklinstraße gerecht werden. Die Prüfung der Standort-Alternativen sollte transparent gemacht werden. (z. B. Schulen werden in den nächsten Jahren geschlossen / leer stehende Gebäude des Landes / Büroleerstand Düsseldorf 1 Mio. qm).
  • Bei Kosten von gegenwärtig ca. 8,3 Millionen Euro (+/- 30%) dürften alternative Lösungen möglich sein, bei denen die Zerstörungen und Belastungen vermieden werden könnten.

Aus politischen, aus finanziellen, aber vor allem auch aus städtebaulichen Gründen bedarf das vorgesehene Planungsvorhaben einer  erneuten Beratung und Beschlussfassung im Rat der Stadt Düsseldorf. Dort sollte dem in den vorgetragenen Argumenten gebündelten Bürgerwillen aus dem Wohnquartier Franklinstraße wie dem gesamten Stadtteil Rechnung getragen werden.

Argumentationsliste als PDF zum Herunterladen.

Rochusmarkt. Das Viertel. Dein Fest.

Am Samstag, den 08.05.2010 nehmen wir am Stadtteilfest „Rochusmarkt. Das Viertel. Dein Fest.“ auf dem Rochusmarkt teil. Uhrzeit: 14-18 Uhr. Wir freuen uns auf viele Besucher.

HINWEIS: WIR SIND NICHT DER VERANSTALTER DES FESTES!

Bei Fragen zur Organisation, Aufbau, Zeitplan etc bitte wenden Sie sich per Email an folgende Adresse dasviertel.deinfest@web.de

WZ 21.04.2010

Am 21.04.2010 ist in der Westdeutschen Zeitung folgender Artikel erschienen:

Artikel in der WZ vom 21.04.2010

Quelle: Westdeutsche Zeitung

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Rheinische Post 20.04.2010

Am 20.04.2010 ist in der Rheinische Post folgender Artikel veröffentlicht worden:

Franklinstraße: Ortstermin mit Anwohner−Initiative

Pempelfort (ch) Morgen um 11 Uhr besuchen einige Mitglieder des Anregungs− und Beschwerdeausschusses die Franklinstraße 41−43. Anlass des Ortstermins ist der Protest einer örtlichen Bürgerinitiative, die sich gegen einen Neubau auf dem Gelände der dortigen Volkshochschule wehrt. Auf dem Vorhof der VHS soll die Abend­realschule Hermann−Harry−Schmitz−Kolleg künftig residieren, die bislang noch Untermieter des Gymnasiums an der Rückertstraße ist.
Die Anwohner befürchten, dass durch den Neubau ein städtebauliches Ensemble aus dem vergangenen Jahrhundert zerstört wird, denn direkt gegenüber befindet sich ein historischer Vorhof gleichen Zuschnitts, beide Plätze bilden eine Achse. Die dichte Bebauung an der Franklinstraße vertrage kein weiteres Schulgebäude, außerdem müssten acht Platanen von rund 25 Metern Höhe gefällt werden, womit eine wichtige grüne Oase im Viertel fortfiele. Die Initiative will im Anschluss an den offiziellen Teil an einem Stehtisch über ihr Anliegen informieren.

Quelle: Rheinische Post Autorin: Christine Zacharias

Rheinische Post 17.04.2010

Am 17.04.2010 ist in der Rheinische Post folgender Artikel veröffentlicht worden:

Streit um Quartiersgarage:
Mittwoch Ortsbegehung

(jeni) Der Neubau für die Abendrealschule an der Franklinstraße ist umstritten. Im Anregungs− und Beschwerdeausschuss waren zuletzt die Anwohner der Franklinstraße, die um einen alternativen Standort baten, vertreten. Am Mittwoch, 21. April, ist eine Ortsbegehung durch die Mitglieder des Ausschusses geplant. Die Partei Bündnis 90/Die Grünen halten den bisher geplanten Standort für zweifelhaft. In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Dirk Elbers haben sie jetzt erneut um alternative Vorschläge gebeten, da bisher von der Verwaltung keine genannt wurden.

Quelle: Rheinische Post    Autorin: Jennifer Koch

Rheinische Post 19.03.2010

Am Freitag, den 19.03 ist in der Rheinischen Post folgender Artikel erschienen:

Franklinstraße: Initiative erwirkt Ortstermin

Pempelfort (ch) Was im vergangenen Jahr bereits beschlossene Sache schien, wird nun noch einmal aufgerollt. Einhellig hatte die Bezirksvertretung 1 2009 dem Umzug des Hermann−Harry−Schmitz−Kollegs von der Rückert− an die Franklinstraße zugestimmt.

Dort sollte die Abendrealschule einen Neubau auf dem Gelände der VHS erhalten. Doch hatten die Bezirkspolitiker die Rechnung offenbar ohne die Anwohner gemacht: Gegen die Neubaupläne gab es lautstarken Protest, es gründete sich eine Bürger−Initiative „Pro Franklinstraße“.

Teilerfolg für die Anwohner

Vertreter der Gruppe brachten ihre Bedenken jetzt auch vor dem Anregungs− und Beschwerdeausschuss vor. Und konnten dabei zumindest einen Teilerfolg erzielen: Am Mittwoch, 25. April, wollen sich die Mitglieder des Ausschusses um 11 Uhr bei einem Ortstermin selbst ein Bild von der städtebaulichen Situation an der Franklinstraße machen.

Denn diese führen die Neubau−gegener als Hauptargument ins Feld: Dem VHS−Gebäude vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts ist ein Hof mit hohen Platanen vorgelagert. Genau dort soll die Abendrealschule errichtet werden. Diesem Ensemble gegenüber auf der anderen Straßenseite ein denkmalgeschützter Wohnkomplex ähnlichen Grundrisses aus derselben Zeit. „Dieses besondere städtebauliche Ensemble würde durch den Neubau zerstört“, so Arnold Igel, der Sprecher der Anwohner−Initiative. „Außerdem müssten fünf der acht rund 25 Meter hohen Platanen, die alle gesund sind, weichen.“ Die Bäume sind bis zu 100 Jahre alt. An der Franklinstraße sei die Bebauung ohnehin schon sehr dicht, ein weiterer Neubau nicht zumutbar. Auch die geplante Tiefgarage für Anwohner mit 90 Plätzen stellt für die Initiative kein überzeugendes Argument dar: „Wir haben hier bereits drei Schulen an der Straße. Mit der Abendrealschule würde sich die Zahl der Schüler von derzeit 500 auf rund 1000 erhöhen“, so Igel. Als Alternativ−Standort für die Abendrealschule schlägt die Initiative die frei werdende Hauptschule Blücherstraße vor. Die Verwaltung will dagegen kein städtebauliches Ensemble an der Franklinstraße erkennen, sondern nur eine „Baulücke“. Und einen Bebauungsplan gebe es auch bereits seit langem. Igel: „Der stammt aber von 1959 und sollte damals die Schulraumnot nach dem Krieg verringern.“

Quelle: Rheinische Post  Autorin:Christine Zacharias

Ortstermin des Anregungs- und Beschwerdeausschusses [abgesagt]

Der seit 4 Wochen für den 21.04 feststehende Ortstermin wurde von der Stadtverwaltung am 20.04.2010 sehr kurzfristig aus Zeitgründen abgesagt.


Am 21.04.2010 findet 11:00 Uhr auf dem Gelände der VHS der Ortstermin des Anregungs- und Beschwerdeausschusses statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!! Der Termin ist öffentlich.

Bitte auch den am 29.04.2010 stattfindenden Termin im Rathaus beachten.

Rheinische Post 12.03.2010

Am Freitag, den 12.03 ist in der Rheinischen Post folgender Artikel erschienen:

Anwohner wollen keinen Neubau an Franklinstraße

(jeni) Anwohner der Franklinstraße protestieren gegen ein Bauvorhaben auf dem Gelände der Volkshochschule. Dort sollen ein Neubau für die Abendrealschule und eine Quartiersgarage errichtet werden. Dafür müssen fünf von acht alten Platanen gefällt werden. Außerdem sei das Bau−Ensemble von VHS−Gebäude und dem gegenüberliegenden Bau eine städtebauliche Besonderheit, die es zu erhalten gelte, so die Anwohner. Die Mitglieder des Ausschusses möchten sich selbst ein Bild machen: Sie werden einen Ortstermin vereinbaren und erst danach erneut beraten.

Quelle: Rheinische Post    Autorin:Jennifer Koch

3 Zeitungsartikel von Freitag

Am Freitag, dem 12.03.2010 sind gleich 3 Artikel über unsere Straße im Zusammenhang mit dem Anhörungs- und Beschwerdeausschuss veröffentlicht worden. Rheinische Post und die Westdeutsche Zeitung berichteten über den Ausgang. Die NRZ brachte erstmals einen großen Bericht über uns in ihrer Freitagsausgabe.

Die Zeitungsausschnitte werden in Kürze online gestellt.

Stellungnahme des Amtes für Gebäudemanagagement

Hier ist die Stellungnahme des Amtes für Gebäudemanagagement zum geplanter Neubau Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage, siehe auch News vom 07.03.2010 und 11.03.2010.

Eingabe an den Anregungs- und Beschwerdeausschuss:
12/4/2010 : geplanter Neubau Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage an der Franklinstraße 41-43 in Düsseldorf-Pempelfort
– Stellungnahme des Amtes für Gebäudemanagagement –

Allgemein:

Mit Ratsbeschluss vom 25.06.2009 (Ö 60/32/2009) wurde die Verwaltung mit der Planung und Vorbereitung des Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses für den Neubau der Abendrealschule und den Bau einer Anwohnerquartiersgarage an der Franklinstraße 41-43 beauftragt.

Die Abendrealschule -Herman-Harry-Schmitz-Weiterbildungskolleg- nutzt derzeit gemeinsam mit dem Friedrich-Rückert-Gymnasium und dem Weiterbildungskolleg-Abendgymnasium- die Räume im Schulgebäude Rückertstr. 6. Durch eine Verlagerung der Abendrealschule bietet sich die Möglichkeit, die geplante Umwandlung des Friedrich- Rückert-Gymnasiums zu einer Ganztagsschule auch räumlich umzusetzen.

Für das Neubauvorhaben soll der direkt an der Franklinstraße gelegene Grundstücksbereich ( Baulücke ) genutzt werden. Der zwischen dem Neubau und dem derzeit von der VHS genutzten Gebäude im hinteren Grundstücksbereich gelegene Innenhof soll neu gestaltet werden. Hier sind neben einem eingeschossigen Anbau für einen Kinderhort mit einem Außenbereich, Stellplätze sowie Aufenthaltsbereiche für die Schüler geplant. Des Weiteren ist eine Anwohnerquartiersgarage mit zwei Untergeschossen und insgesamt ca. 90
Stellplätzen vorgesehen.

1. Städtebauliche Situation

Die Franklinstraße ist durch gründerzeitliche und denkmalgeschützte Gebäude geprägt. Aus städtebaulicher Sicht bestehen gegen den Baulückenschluss durch den geplanten Neubau keine Bedenken. Die Traufhöhen der unmittelbaren Nachbarschaft werden durch den Neubau übernommen. Das Staffelgeschoss des Neubaus orientiert sich in der Höhe am Bestand. Der eingeschossige Anbau zur Kinderbetreuung im Innenhof fügt sich nach § 34 BauGB in die Umgebung ein, da hier ähnliche Anbauten in Innenhöfen vorhanden sind. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Durchführungsplanes Nr. 5578/27 mit Ausweisung Schule sowie festgesetzter straßenseitiger Flucht- und Baulinie (§ 34 BauGB). Die Neubebauung entlang der Straße ist bei Aufnahme der Bautiefe der benachbarten Gebäude zulässig.

Der Stadtgrundriss sowie die bestehende bauliche Situation lassen nicht darauf schließen, dass beim Bau des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes das gegenüberliegende Schulgrundstück einbezogen wurde. Eine sich aus dem Versprung des Komplexes ergebende Achse in Richtung Schule ist nicht ablesbar. Die Platanen stehen in keinem Bezug zum Baudenkmal. Dieses steht als Solitär zwischen der Blockstruktur der ansonsten die Franklinstraße prägenden geschlossenen Bauweise.

2. Grün- und Freiflächenplanung

Die derzeitige Situation ist geprägt von einer praktisch komplett asphaltierten Fläche mit ca. 60 Parkplätzen und altem Baumbestand ( 8 über 100-jährige Platanen). Im Zuge der Neubaumaßnahme und Neugestaltung der derzeit asphaltierten Parkplatzfläche wird die Hoffläche umfangreich entsiegelt. Durch Ersatz- und Neupflanzungen wird die Aufenthaltsqualität für die Schüler und Lernenden der VHS und Abendrealschule nachhaltig verbessert. Durch die Reduzierung der Stellplatzflächen ist auch eine deutliche Verkehrsberuhigung für die Hoffläche zu erwarten.

Weiterhin wurde die Lage der Tiefgarage so angepasst, dass 3 der 8 Platanen auf der Schulhoffläche erhalten bleiben. Der Traufbereich des verbleibenden Baumbestandes wird nicht mehr als Parkplatzfläche genutzt, sondern entsiegelt und flächig bepflanzt. Das Flachdach des eingeschossigen Anbaus für die Kinderbetreuung erhält eine Dachbegrünung.

3. Anwohnerquartiersgarage

Generell ist zwischen einer Anwohnerquartiersgarage und einer Quartiersgarage zu differenzieren: Eine Anwohnerquartiersgarage soll ausschließlich Anwohnern des jeweiligen Wohnquartiers eine Parkmöglichkeit bieten. In einer Anwohnerquartiersgarage können daher grundsätzlich nur die Anwohner des jeweiligen Wohnquartiers (im Umkreis von etwa 500m) Stellplätze anmieten, die ihren Anwohnerstatus auch nachweisen können. In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine Entfernung zum Auto lediglich bis 300 Meter vom Bürger akzeptiert wird. Weiter entfernte Parkmöglichkeiten werden nicht angenommen.

Im Ortsteil Pempelfort existieren derzeit sechs Anwohnerquartiersgaragen, die über den ganzen Ortsteil verteilt sind. Vier Quartiersgaragen befinden sich im Abstand von 500 – 1.850 Metern zum Quartier Franklinstraße und sind daher für eine Bedarfsüberprüfung nicht relevant. Im näheren Umfeld der Franklinstraße liegen die Quartiersgaragen Schirmerstraße 6 und Schinkelstraße 37 – 53 mit insgesamt 153 Stellplätzen für Anwohner. Eine weitere Quartiersgarage mit 22 Stellplätzen für Anwohner der Schinkelstraße befindet sich derzeit im Bau, im Bereich des Adolf-von-Vagedes-Platzes (in 470 Metern Entfernung) ist eine Anwohnerquartiersgarage mit 43 Anwohnerstellplätzen in Planung.

Die umliegenden Anwohnerquartiersgaragen an der Schirmer- und Schinkelstraße sind lt. aktueller Mieterlisten ausgelastet, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die o.g. geplanten Garagen auch aufgrund der Parkplatzsituation in diesem Bereich kurzfristig gleichfalls ausgelastet sein werden.

4. Abendrealschule

Aufgrund der Unterrichtszeiten der Abendrealschule und der VHS besteht die Möglichkeit einer teilweise gemeinsamen Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen. So können große Raumbereiche, überwiegend Unterrichts- und Besprechungsräume gemeinsam genutzt werden.

Die Prüfung alternativer Standorte ist selbstverständlich erfolgt. Der Standort Lindemannstraße scheidet aufgrund der zusätzlichen Neubauten für den ganztägigen Betrieb und die 2 fach Sporthalle als Standort für die Abendrealschule aus. Der Hauptschulstandort Blücherstraße/Gneisenaustraße wird in den nächsten Jahren noch für die auslaufende Hauptschule und weitere schulische Einrichtungen benötigt.

Sendung in Antenne Düsseldorf

Heute Vormittag wurde im Düsseldorfer Lokalsender über unsere Bürgerinitiative berichtet. Bettina Kelm hat in der Sendung unsere Initiative vertreten und erklärt, warum wir gegen den Bau der Abendrealschule sind.

Die Bürgerinitiative ist im Gegensatz zur Stadt nicht der Meinung, dass die durch den Schulhof aufgelockerte Häuserreihe durch eine Baulücke unterbrochen wird.

Die Franklinstraße profitiert von der besonderen Situation, die durch den offenen, mit alten Platanen bewachsenen Schulhof und denkmalgeschützte Häuser geprägt wird. Sie zieht Anwohner und auch Geschäfte in die Franklinstraße.

Der Sender fand es besonders erwähnenswert, dass unsere Initiative nicht einfach nur gegen den Bau ist, sondern auch aktiv Alternativen vorschlägt, wie z. B. das Schulgelände in der Blücherstraße. Die Stadt hält jedoch den Standort Blücherstraße nicht, die Franklinstraße dagegen für besonders geeignet, da in Verbindung mit der vorhandenen VHS Räume gemeinsam genutzt werden könnten.

Der Bau wird mit der geplanten Tiefgarage über 8 Millionen Euro kosten.

Die Zeit für die Bürgerinitiative wird knapp, da der Baubeginn für Ende 2010 geplant ist.

Auf der Webseite des Senders findet sich eine kurze Meldung über uns.

Hier kann die Sendung als MP3 heruntergeladen werden.

Erfolg im Rathaus

Herr Igel hat heute unsere Interessen erfolgreich im Ausschuss vertreten. Der Anregungs- und Beschwerdeausschuss wird sich mit allen Beteiligten zu einem Ortstermin auf der Franklinstraße treffen.

Der Termin wird noch bekannt gegeben.

WZ-Mobil in der Franklinstraße

Heute kommt die Westdeutsche Zeitung mit dem WZ-Mobil in die Franklinstraße, um über unser Anliegen zu berichten.

Es wurden mehrere Kommunalpolitiker eingeladen. Diese nehmen Stellung, Anwohner und Passanten sollen zum Thema befragt werden.