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Sommerfest am 22.06.2013 im Franklinhof

!!!   VORANKÜNDIGUNG SOMMERFEST IM FRANKLINHOF   !!!
!!!   SA 22.06.2013  15:00   !!!

Liebe Anwohner und Freunde der Franklinstraße,

wir möchten Ihnen bereits jetzt einen wichtigen Termin ankündigen
und Sie einladen zur Eröffnung der Kunstinstallation von Prof. Bogomir Ecker
mit anschließendem Sommerfest
am Samstag 22.06.2013 um 15:00 im Franklinhof.

Am Donnerstag, 20.06.2013, vormittags erfolgt das Anbringen der Installation
in den 100-jährigen Platanen mittels Hubsteigers im Beisein des Bildhauers Porf. Bogomir Ecker.

Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 27.01.2012

Sehr geehrte Anwohner und Freunde der Franklinstraße,

morgen ist die Sitzung der Bezirksvertretung 1

Freitag, 27.01.2012 um 15:30    !!! NEUE ANFANGSZEIT !!!
(Anfangszeit ist abhängig von der vorhergehenden Sitzung im Plenarsaal )
Rathaus, Sitzungssaal, 1.OG, Marktplatz 2

auf der Tagesordnung steht unter TOP 9:
Franklinhof  – interfraktioneller Antrag –

Die Bezirksvertretung 1 wird gebeten, Folgendes zu beschließen:

Die Verwaltung wird aufgefordert, spätestens bis zur nächsten Sitzung der Bezirksveretung 1 das beantragte Prüfergebnis im Hinblick auf die Umwidmung des Teilstücks des Franklinhofes sowie in Bezug auf die von der Bürgerinitiative gewünschte Kunstinstallation von Prof. Bogomir Ecker in den Platanen vorzulegen, Ferner wird die Verwaltung gebeten, im Sachstandsbericht darzulegen, bis wann eine Stellungnahme der Stadt Düsseldorf zur Frage der Gesamtumgestaltung des Franklinhofes hin zu einer „grünen Oase“ (vgl. Pläne der Bürgerinitiative Franklinstraße) vorliegen wird.

Sachdarstellung:
Vor rund einem halben Jahr hat die Bezirksvertetung 1 per Beschluss einen Prüfungsauftrag an die Verwaltung erteilt, die Umwidmung eines Teilgebietes des Innenhofes an der Franklinstraße sowie die Installation eines Kunstobjektes in den vorhandenen Bäumen zu prüfen und Aussagen zur Realisierbarkeit der beiden Maßnahmen zu treffen.
Die Bürgerinitiative wartet seitdem auf die Ergebnisse der Prüfung, da sie ein hohes Interesse an einer positiven Gestaltung und ästhetischen Optimierung ihres Innenhofes hat. Ferner gebietet es der Respekt vor dem ehrenamtlichen Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, sie nicht über unangemessen lange Zeiträume uninformiert über die weitere in Frage stehende Entwicklung zu lassen.
Herr Oberbürgermeister Elbers hat bei einem Ortstermin anlässlich der Abkehr von den Plänen zum Neubau der Abendrealschule eine Gesamtgestaltung des Franklinhofes in Aussicht gestellt.
Dieser Ankündigung sind bis heute ebenfalls keine weiteren Informationen und Schritte von Seiten der Verwaltung erfolgt.

Schulstandort statt Wohnquartier

Die FDP hat in einem Brief an die Bürgerinitiative hervorgehoben, dass sie den „Schulstandort in der Franklinstraße stärken“ möchte.  Eine überaus wohlklingende Bezeichnung für

  • eine weitere bauliche Verdichtung der ohnehin schon engen Bebauung
  • die Verdoppelung der Anzahl erwachsener Schüler von 500 auf 1000!!
  • eine Verschärfung der Verkehrssituation trotz Tiefgarage für die Anwohner

Die Franklinstraße als Wohnquartier scheint für die FDP keine Rolle zu spielen, denn darauf wird in dem Schreiben lediglich eingegangen, indem die Tiefgarage als Maßnahme gegen „wildes Parken“ genannt wird. Schade, denn Bürgerinitiative und Anwohner nehmen die Bedeutung der schulischen Weiterbildung durchaus ernst.

Die Ernsthaftigkeit, mit der sich die FDP mit unseren Argumenten auseinandersetzt, darf wegen der äußerst knappen Begründung allerdings angezweifelt werden.

Unsere Argumente für eine Überprüfung und Neubewertung

Argumente für eine Überprüfung und Neubewertung des Planungsvorhabens  Neubau Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage Franklinstraße 41-43 Düsseldorf-Pempelfort

I. Ausgangslage

Die Abendrealschule Hermann-Harry-Schmitz-Weiterbildungskolleg benötigt einen geeigneten Standort für ca. 500 (erwachsene) Schüler. Der Stadtrat hat vergangenen Mai die Planung und Kostenschätzung für den Neubau einer Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage in der Franklinstraße in Pempelfort beschlossen.

Der Neubau soll als Blockrandbebauung entlang der Straße entstehen. Die Anwohnerquartiersgarage ist auf 2 Ebenen unterirdisch unter dem Platanen-Vorhof geplant. Dabei würde der jetzige Vorhof zur Straße hin zugebaut. Die jetzt vorhandenen ca. 70 Schulparkplätze und die über 100 Jahre alten eindrucksvollen Platanen gingen verloren. Die auf den ersten Blick „stimmige“ Bauherrenvorlage hält jedoch einer genaueren Betrachtung nicht stand.

II. Konsequenzen für die Franklinstraße

a) städtebaulicher Aspekt

Es handelt sich um keine Baulücke sondern um eine besondere städtebauliche Situation. Die beiden gegenüberliegenden grünen Vorhöfe in Straßenmitte sind kein Zufall. Sie wurden vor 100 Jahren mit ihrer historischen gründerzeitlichen Bebauung mit dem Baudenkmal auf der einen und dem denkmalwürdigen Schulgebäude auf der anderen Seite bewusst als Bau-Ensemble in dieser Form angelegt. Dieses macht den besonderen Reiz der Straße aus. Beide Gebäude liegen, entgegen der Verwaltung, auf einer Achse und die mittlere Platanenreihe fluchtet in die Mitte beider Höfe. Das stadtbildprägende Ensemble würde durch den neuen Querbau endgültig zerstört.

Das Schulgebäude hat zudem eine besondere Bedeutung als Erinnerungsort. In der NS-Zeit war das jetzige VHS-Gebäude zunächst ein Kriegsgefangenenlager für ca. 500 italienische Kriegsgefangene, später für „Ost-Arbeiter/ innen“ aus Russland und der Ukraine. Bei einem Luftangriff kamen im Luftschutzkeller etliche Anwohner und Kinder des Kindergartens ums Leben. Nach dem Krieg war das Gebäude ein DP-Lager der Alliierten. Das Stadtquartier weist eine hohe Bevölkerungsdichte und bereits jetzt stark verdichtete Bebauung auf mit Anbauten und Hinterhäusern und überschreitet bereits jetzt die Obergrenzen der GFZ (Geschossflächenzahl) um ca. 30 %. Der grüne Vorhof mit seinen 8 gesunden über 100 Jahre alten 25 Meter hohen Platanen ist für das Stadtquartier als grüne Ausgleichsfläche von Bedeutung. Diese „grüne Oase“ im Quartier hat erhebliche Bedeutung für die Wohnqualität und eine familienfreundliche Stadt und würde mit der Umsetzung des Planvorhabens im wörtlichen Sinn „verstellt“. Bei einer Neubebauung und Unterkellerung des Schulhofs ginge diese „grüne Oase“ unwiederbringlich verloren.

Grundlage ist der Durchführungsplan Nr. 5578/27, der nach dem Krieg aufgestellt wurde, wie es im Textteil heißt: „Zur Verringerung der Schulraumnot …“. Dieser Bebauungsplan, aus der Zeit vor Einführung des Bundesbaugesetzes (BBauG), ist heute nicht mehr zeitgemäß.

Gerade städteplanerische Gesichtspunkte, aber auch ökologische und historische Überlegungen sollten zu dem Ergebnis führen, die bisherige Bebauung nicht anzutasten bzw. nicht weiter zu verdichten. Dem Anspruch „ökologische Stadt“ würde Düsseldorf mit dem Erhalt dieses Kleinods in der Franklinstraße am ehesten gerecht.

b. Abendrealschule

Wir haben mit 3 Schulen in der kleinen, schmalen Franklinstraße bereits jetzt eine Standorthäufung. Die Abendrealschule wäre die 4. Schule in der kleinen Straße. Am Standort VHS (schulische Weiterbildung) verdoppelt sich die Schülerzahl von ca. 500 auf ca. 1000 zuzüglich der Lehrkräfte. Die Folge ist eine zusätzliche Belastung durch Verkehr und zusätzlicher Stellplatzbedarf bei gleichzeitigem Verlust von 70 Stellplätzen im Vorhof.

Weder die VHS noch die Abendrealschule wollen diese Standortsituation. Beide Schulen wurden in die Standortüberlegungen nicht ausreichend einbezogen.

c. Verkehrs- und Parkplatzsituation

Bei der VHS und Abendrealschule handelt es sich um volljährige Schüler, von denen viele das Auto benutzen. Die gegenwärtig ca. 70 Stellplätze für die VHS entfallen bei der Neubebauung. Durch die neue 4. Schule wird zusätzlicher Verkehr bis in die Abendstunden in die kleine Franklinstraße hineingezogen und es entsteht erheblicher zusätzlicher Stellplatzbedarf für 1000 Schüler. Im Zuge der Neubebauung würden 90 Stellplätze in der Anwohnerquartiersgarage entstehen, 70 bisher vorhandene Stellplätze im Vorhof gingen aber verloren. Durch den Stellplatzbedarf beider Schulen ergibt sich gegenüber der jetzigen Situation ein deutliches Minus.

Das Ziel, die Parkplatzsituation für die Anwohner zu verbessern, wird durch das Neubauvorhaben nicht erreicht. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation würde sich deutlich verschärfen.

III. Weshalb der Plan der Verwaltung der Stadt Düsseldorf neu überdacht und nach Alternativen gesucht werden sollte

  • Der Standort Franklinstraße verkraftet die zusätzliche intensivere Nutzung und Bebauung nicht.
  • Es handelt sich um keine „Baulücke“ sondern um eine besondere stadtbildprägende städtebauliche Situation.
  • Der Vorhof mit 8 über 100-jährigen Platanen ist als „grüne Oase“ wichtig als Ausgleichsfläche für die verdichtete Bebauung im Quartier (GFZ wird bereits um ca. 30 % überschritten).
  • Das Zerstören dieser „grünen Oase“ konterkariert das Düsseldorfer Maßnahmenprogramm Klimaschutz: „Die Schöpfung bewahren“.
  • Die Zerstörung des denkmalwürdigen Ensembles und die „Verstellung“ eines Ortes mit besonderer Historie ist kein Beitrag zur notwendigen und politisch gewünschten Erinnerungskultur. Es ist zu wünschen, die Stadtteil-Geschichte im Wohnquartier öffentlich zu machen.
  • Eine erhaltenswerte städtebauliche Situation würde vernichtet.
  • Die Wohn- und Lebensqualität für Kinder und Familien verschlechtert sich im Wohnquartier.
  • Der Bebauungsplan wurde nach dem Krieg aufgestellt „Zur Verringerung der Schulraumnot …“. Der B-Plan ist heute nicht mehr zeitgemäß und sollte neu aufgestellt werden mit dem Ziel, die historische, grüne, besondere städtebauliche Vorhofsituation zu erhalten.
  • Es wurden in dieser Zeit viele städtebaulichen Fehler gemacht. Diese städtebaulichen Fehler sollte man in 2010 nicht wiederholen.
  • Das Wohnquartier Franklinstraße wäre mit 4 Schulen überproportional belastet.
  • Die Parkplatzsituation würde sich trotz Anwohnerquartiersgarage auf Grund des zusätzlichen Stellplatzbedarfs der Schulen und Wegfall von 70 bestehenden Stellplätzen nicht verbessern sondern deutlich verschärfen.
  • Die behauptete Synergie zwischen VHS und Abendrealschule ist nicht durch Fakten belegt. Es wäre ein Votum der betroffenen Schulen einzuholen.
  • Es sind Standort-Alternativen zu finden, die dem berechtigen Interesse der Abendrealschule wie auch der Anwohner der Franklinstraße gerecht werden. Die Prüfung der Standort-Alternativen sollte transparent gemacht werden. (z. B. Schulen werden in den nächsten Jahren geschlossen / leer stehende Gebäude des Landes / Büroleerstand Düsseldorf 1 Mio. qm).
  • Bei Kosten von gegenwärtig ca. 8,3 Millionen Euro (+/- 30%) dürften alternative Lösungen möglich sein, bei denen die Zerstörungen und Belastungen vermieden werden könnten.

Aus politischen, aus finanziellen, aber vor allem auch aus städtebaulichen Gründen bedarf das vorgesehene Planungsvorhaben einer  erneuten Beratung und Beschlussfassung im Rat der Stadt Düsseldorf. Dort sollte dem in den vorgetragenen Argumenten gebündelten Bürgerwillen aus dem Wohnquartier Franklinstraße wie dem gesamten Stadtteil Rechnung getragen werden.

Argumentationsliste als PDF zum Herunterladen.

Stellungnahme des Amtes für Gebäudemanagagement

Hier ist die Stellungnahme des Amtes für Gebäudemanagagement zum geplanter Neubau Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage, siehe auch News vom 07.03.2010 und 11.03.2010.

Eingabe an den Anregungs- und Beschwerdeausschuss:
12/4/2010 : geplanter Neubau Abendrealschule und Anwohnerquartiersgarage an der Franklinstraße 41-43 in Düsseldorf-Pempelfort
– Stellungnahme des Amtes für Gebäudemanagagement –

Allgemein:

Mit Ratsbeschluss vom 25.06.2009 (Ö 60/32/2009) wurde die Verwaltung mit der Planung und Vorbereitung des Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses für den Neubau der Abendrealschule und den Bau einer Anwohnerquartiersgarage an der Franklinstraße 41-43 beauftragt.

Die Abendrealschule -Herman-Harry-Schmitz-Weiterbildungskolleg- nutzt derzeit gemeinsam mit dem Friedrich-Rückert-Gymnasium und dem Weiterbildungskolleg-Abendgymnasium- die Räume im Schulgebäude Rückertstr. 6. Durch eine Verlagerung der Abendrealschule bietet sich die Möglichkeit, die geplante Umwandlung des Friedrich- Rückert-Gymnasiums zu einer Ganztagsschule auch räumlich umzusetzen.

Für das Neubauvorhaben soll der direkt an der Franklinstraße gelegene Grundstücksbereich ( Baulücke ) genutzt werden. Der zwischen dem Neubau und dem derzeit von der VHS genutzten Gebäude im hinteren Grundstücksbereich gelegene Innenhof soll neu gestaltet werden. Hier sind neben einem eingeschossigen Anbau für einen Kinderhort mit einem Außenbereich, Stellplätze sowie Aufenthaltsbereiche für die Schüler geplant. Des Weiteren ist eine Anwohnerquartiersgarage mit zwei Untergeschossen und insgesamt ca. 90
Stellplätzen vorgesehen.

1. Städtebauliche Situation

Die Franklinstraße ist durch gründerzeitliche und denkmalgeschützte Gebäude geprägt. Aus städtebaulicher Sicht bestehen gegen den Baulückenschluss durch den geplanten Neubau keine Bedenken. Die Traufhöhen der unmittelbaren Nachbarschaft werden durch den Neubau übernommen. Das Staffelgeschoss des Neubaus orientiert sich in der Höhe am Bestand. Der eingeschossige Anbau zur Kinderbetreuung im Innenhof fügt sich nach § 34 BauGB in die Umgebung ein, da hier ähnliche Anbauten in Innenhöfen vorhanden sind. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Durchführungsplanes Nr. 5578/27 mit Ausweisung Schule sowie festgesetzter straßenseitiger Flucht- und Baulinie (§ 34 BauGB). Die Neubebauung entlang der Straße ist bei Aufnahme der Bautiefe der benachbarten Gebäude zulässig.

Der Stadtgrundriss sowie die bestehende bauliche Situation lassen nicht darauf schließen, dass beim Bau des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes das gegenüberliegende Schulgrundstück einbezogen wurde. Eine sich aus dem Versprung des Komplexes ergebende Achse in Richtung Schule ist nicht ablesbar. Die Platanen stehen in keinem Bezug zum Baudenkmal. Dieses steht als Solitär zwischen der Blockstruktur der ansonsten die Franklinstraße prägenden geschlossenen Bauweise.

2. Grün- und Freiflächenplanung

Die derzeitige Situation ist geprägt von einer praktisch komplett asphaltierten Fläche mit ca. 60 Parkplätzen und altem Baumbestand ( 8 über 100-jährige Platanen). Im Zuge der Neubaumaßnahme und Neugestaltung der derzeit asphaltierten Parkplatzfläche wird die Hoffläche umfangreich entsiegelt. Durch Ersatz- und Neupflanzungen wird die Aufenthaltsqualität für die Schüler und Lernenden der VHS und Abendrealschule nachhaltig verbessert. Durch die Reduzierung der Stellplatzflächen ist auch eine deutliche Verkehrsberuhigung für die Hoffläche zu erwarten.

Weiterhin wurde die Lage der Tiefgarage so angepasst, dass 3 der 8 Platanen auf der Schulhoffläche erhalten bleiben. Der Traufbereich des verbleibenden Baumbestandes wird nicht mehr als Parkplatzfläche genutzt, sondern entsiegelt und flächig bepflanzt. Das Flachdach des eingeschossigen Anbaus für die Kinderbetreuung erhält eine Dachbegrünung.

3. Anwohnerquartiersgarage

Generell ist zwischen einer Anwohnerquartiersgarage und einer Quartiersgarage zu differenzieren: Eine Anwohnerquartiersgarage soll ausschließlich Anwohnern des jeweiligen Wohnquartiers eine Parkmöglichkeit bieten. In einer Anwohnerquartiersgarage können daher grundsätzlich nur die Anwohner des jeweiligen Wohnquartiers (im Umkreis von etwa 500m) Stellplätze anmieten, die ihren Anwohnerstatus auch nachweisen können. In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine Entfernung zum Auto lediglich bis 300 Meter vom Bürger akzeptiert wird. Weiter entfernte Parkmöglichkeiten werden nicht angenommen.

Im Ortsteil Pempelfort existieren derzeit sechs Anwohnerquartiersgaragen, die über den ganzen Ortsteil verteilt sind. Vier Quartiersgaragen befinden sich im Abstand von 500 – 1.850 Metern zum Quartier Franklinstraße und sind daher für eine Bedarfsüberprüfung nicht relevant. Im näheren Umfeld der Franklinstraße liegen die Quartiersgaragen Schirmerstraße 6 und Schinkelstraße 37 – 53 mit insgesamt 153 Stellplätzen für Anwohner. Eine weitere Quartiersgarage mit 22 Stellplätzen für Anwohner der Schinkelstraße befindet sich derzeit im Bau, im Bereich des Adolf-von-Vagedes-Platzes (in 470 Metern Entfernung) ist eine Anwohnerquartiersgarage mit 43 Anwohnerstellplätzen in Planung.

Die umliegenden Anwohnerquartiersgaragen an der Schirmer- und Schinkelstraße sind lt. aktueller Mieterlisten ausgelastet, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die o.g. geplanten Garagen auch aufgrund der Parkplatzsituation in diesem Bereich kurzfristig gleichfalls ausgelastet sein werden.

4. Abendrealschule

Aufgrund der Unterrichtszeiten der Abendrealschule und der VHS besteht die Möglichkeit einer teilweise gemeinsamen Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen. So können große Raumbereiche, überwiegend Unterrichts- und Besprechungsräume gemeinsam genutzt werden.

Die Prüfung alternativer Standorte ist selbstverständlich erfolgt. Der Standort Lindemannstraße scheidet aufgrund der zusätzlichen Neubauten für den ganztägigen Betrieb und die 2 fach Sporthalle als Standort für die Abendrealschule aus. Der Hauptschulstandort Blücherstraße/Gneisenaustraße wird in den nächsten Jahren noch für die auslaufende Hauptschule und weitere schulische Einrichtungen benötigt.

Erfolg im Rathaus

Herr Igel hat heute unsere Interessen erfolgreich im Ausschuss vertreten. Der Anregungs- und Beschwerdeausschuss wird sich mit allen Beteiligten zu einem Ortstermin auf der Franklinstraße treffen.

Der Termin wird noch bekannt gegeben.